BMW Motorrad präsentiert Konzepte für Motorrad Laserlicht und Helm mit Head-Up Display

BMW Motorrad präsentiert Konzepte für Motorrad Laserlicht und Helm mit Head-Up Display

Innovative Technologien für noch mehr Sicherheit beim Motorradfahren

Im Rahmen der Consumer Electronics Show CES in Las Vegas stellt BMW Motorrad vom 6. bis 9. Januar 2016 zwei Innovationen vor. Motorrad Laserlicht und ein Helm mit Head-Up Display setzen im Bereich der Sicherheit beim Motorradfahren neue Maßstäbe und geben einen technischen Ausblick auf einen möglichen Einsatz in zukünftigen Serienmodellen.

Konzeptfahrzeug BMW K 1600 GTL mit BMW Motorrad Laserlicht.
Sehen und gesehen werden gilt von jeher als eine der Grundvoraussetzungen für sicheres Motorradfahren, weshalb BMW Motorrad sich seit langem der kontinuierlichen Weiterentwicklung und Optimierung der Leuchteinheiten verschrieben hat. So hielten in den vergangenen Jahren etwa das adaptive Kurvenlicht, das LED-Tagfahrlicht sowie das dynamische Bremslicht bei BMW Motorrädern Einzug. Und wie so oft konnten bei der Entwicklung Synergieeffekte mit BMW Automobile genutzt werden.

Auch beim nun präsentierten Konzeptfahrzeug K 1600 GTL mit BMW Motorrad Laserlicht stand der Automobilbereich der BMW Group Pate. Im neuen BMW 7er sowie im BMW i8 ist die innovative Laserlicht-Technologie bereits verfügbar. BMW Motorrad hat diese ebenso etablierte wie zukunftsweisende Technologie nun für die Anwendung im Motorrad adaptiert. Laserlicht-Scheinwerfer erzeugen nicht nur ein besonders helles und reinweißes Licht, sondern erzielen auch eine mehr als verdoppelte Fernlichtreichweite von bis zu 600 Metern. Die Sicherheit bei Nachtfahrten wird damit nicht nur durch die größere Reichweite sondern zudem auch durch die präzise Ausleuchtung der Straße signifikant erhöht. Dank der robusten und kompakten Bauweise verfügt die Laserlicht-Technologie über eine sehr lange Lebensdauer. Eine Wartung ist nicht erforderlich.

Beim BMW Motorrad Laserlicht im Konzeptfahrzeug K 1600 GTL handelt es sich um eine Machbarkeitsstudie. Im Rahmen der Vorentwicklung prüft BMW Motorrad den Einsatz dieser Scheinwerfertechnologie in Serienfahrzeugen.

Heute ist diese Technologie für den Einsatz in Motorrädern noch zu kostenintensiv. Über Stückzahleffekte, die sich durch den Großserieneinsatz in der Automobilindustrie ergeben, ist zu erwarten, dass sich das Preisgefüge deutlich nach unten entwickeln wird. So kann auch der Einsatz im Motorrad mittelfristig sinnvoll werden.

Head-Up Display Helm: Fahrinformationen immer im Sichtbereich.
Im Straßenverkehr können Sekundenbruchteile entscheidend sein, und mitunter genügt bereits eine kurzzeitige Ablenkung des Fahrers, um in eine Gefahrensituation zu geraten. Als erster europäischer Automobilhersteller bietet BMW deshalb bereits seit 2003 das Head-Up Display als Sonderausstattung für BMW Automobile an.

Das BMW Head-Up Display projiziert dem Fahrer notwendige beziehungsweise gewünschte Verkehrs- oder Fahrzeuginformationen direkt in seinen Sichtbereich und ermöglicht ihm damit eine ablenkungsfreie, permanente Beobachtung des Verkehrsgeschehens. Noch wichtiger als beim Automobil erscheint dieser Ansatz beim Motorradfahren, genügt hier doch unter Umständen schon eine kurzzeitige Blickablenkung, um in eine kritische Fahrsituation zu geraten.

Um diese Technologie zukünftig auch im Motorradbereich anzubieten, wurde im Rahmen der Vorentwicklung ein BMW Motorrad Helm mit einer innovativen Head-Up Display Funktion ausgestattet. Damit wird es nun möglich, dem Fahrer fahrrelevante Informationen direkt in sein Sichtfeld zu projizieren. Der gewohnte Blick auf die Instrumentenkombination entfällt damit, und der Motorradfahrer kann sich ohne Ablenkung auf den Straßenverkehr konzentrieren.

Sämtliche Anzeigen sind frei programmierbar, wobei idealerweise dem Fahrer nur solche Informationen sichtbar gemacht werden, die für die aktuelle Situation sinnvoll und hilfreich sind und das sichere Fahren bestmöglich unterstützen.

Sicherheits- und Komfortinformationen für noch emotionaleres Fahrerlebnis.

Die Anzeigemöglichkeiten umfassen sicherheitsrelevante Informationen, etwa über den technischen Status des Motorrads hinsichtlich Reifendruck, Öl- und Tankfüllstand, Fahrgeschwindigkeit und eingelegten Gang, Speedlimit- und Schildererkennung sowie die Warnung vor einer Gefahrenstelle.

Über zukünftige V2V-Kommunikation (Vehicle-to-vehicle) eröffnet sich zudem die Möglichkeit, Informationen in Echtzeit einzublenden, um so beispielsweise rechtzeitig vor plötzlichen Gefahrensituationen zu warnen.

Darüber hinaus bietet das Head-Up Display auch die Möglichkeit zur Einblendung sinnvoller Inhalte zur Steigerung des Fahrkomforts. Beispielsweise die vor Fahrtbeginn geplante Route und Navigationshinweise.

Weitere Möglichkeiten bietet der Helm mit Head-Up Display aber auch im Hinblick darauf, das hoch emotionale Erlebnis des Motorradfahrens noch intensiver und gleichzeitig sicherer zu gestalten. So ermöglicht eine in den Helm integrierte, nach vorn gerichtete „Action Camera“ die Aufzeichnung von Fahrtvideos direkt aus dem Helm heraus. Eine zweite, nach hinten gerichtete Kamera könnte in der Zukunft zudem die Aufgabe eines „digitalen Rückspiegels“ übernehmen. Last, but not least ermöglicht diese Technologie auch die Visualisierung anderer Fahrer aus einer Motorradgruppe. Der Fahrer kann so erkennen, wo sich seine Freunde gerade befinden.

Die Steuerung des mit einem integrierten Minicomputer sowie integrierten Lautsprechern ausgestatteten Helms erfolgt über den BMW Motorrad Multicontroller von der linken Lenkerarmatur aus. Damit hat der Fahrer die Möglichkeit, die Anwahl der gewünschten Informationen sowie die Steuerung der Kamerafunktionen auf sehr komfortable Art und Weise vorzunehmen.

Die erforderliche Technologie zur Anzeige von Informationen kann in bestehende Helme integriert werden, ohne den Tragekomfort oder gar die Sicherheit zu beeinträchtigen. Die Systemlaufzeit mit den zwei auswechselbaren Akkus beträgt rund fünf Stunden.

BMW Motorrad will diese innovative Technologie innerhalb der kommenden Jahre zur Serienreife bringen und damit sein breites Angebot an Fahrerausstattung um ein weiteres Sicherheitsfeature ergänzen.

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